<span class="fancy-title">Unter dem Regenbogen</span><span class="fancy-title">Ignatiuskirche Linz</span><span class="fancy-title">Herzlich willkommen bei uns!</span><span class="fancy-title">An der Schoßharfe</span><span class="fancy-title">Wir Jesuiten arbeiten zusammen</span><span class="fancy-title">Faschingskonzert</span><span class="fancy-title">Musik unter’m Regenbogen</span><span class="fancy-title">Let’s play music!</span><span class="fancy-title">Fiddler on the roof</span><span class="fancy-title">Von Gottes Erde reich beschenkt</span><span class="fancy-title">Lobt Gott mit Harfen und Seitenspiel!</span><span class="fancy-title">Im Kreis der Jesuiten in Linz</span>

Zupfinstrumente

Dies ist die zweite Gruppe der Saiteninstrumente, bei denen die Saiten nicht gestrichen sondern gezupft werden (manche der Saiten werden auch geschlagen; naja, auch Saiten müssen was aushalten!)

Man könnte hier noch unterteilen in die Gitarrenfamilie (Gitarre mit 6 und 12 Saiten, Ukulele, und – ein bisschen weiter verwandt – das Banjo), die Zithern (Primzither, Dulcimer und Hackbrett) und die Harfen (Schoßharfe und Kora).

Die Instrumente der Gitarrenfamilie haben jeweils einen Hals mit einem chromatischen Griffbrett; man kann darauf Melodie spielen oder Akkorde oder eine Kombination. Die Saiten können mit den Fingern gezupft oder (etwa mit einem Plektrum) geschlagen werden. Diese Instrumente sind sehr unterhaltsam und sehr geeignet zur Liedbegleitung.

Die Zithern (in meinem Fall die ungarische Primzither und der amerikanische Dulcimer) besitzen jeweils einen flachen Resonanzkörper, über den die Saiten parallel laufen. Weiters besitzen sie ein diatonisches Griffbrett (d.h. es können nicht alle Halbtöne gespielt werden). Die Saiten darüber werden mit den Fingern der linken Hand verkürzt (das erhöht die Töne); die rechte Hand schlägt die Saiten mit einem Plektrum an.

Die ungarische Zither ist kleiner und hat auch Bordunsaiten (Saiten, die nicht gegriffen werden); der Dulcimer hat nur Saiten auf dem Griffbrett.

Das Hackbrett gehört insofern zu den Zithern, als die Saiten auch mehr oder weniger parallel über die Decke des Resonanzkastens verlaufen. Allerdings hat das Hackbrett kein Griffbrett, und die Saiten werden nicht gezupft, sondern mit zwei Hämmerchen angeschlagen. Jeder Ton wird durch mehrere Saiten erzeugt. Das ergibt eine große Anzahl von Saiten (mein Hackbrett hat 28 Töne zu je 4 Saiten; das ergibt 112 Saiten! Man braucht also zum Stimmen Geduld bzw. genug Zeit!)